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Harzat Inayat Khan

Eine biographische Skizze über
Hazrat Inayat Khan

Hazrat Inayat Khan wurde im Jahre 1882 in Baroda / Indien in eine hochgeachtete Musikerfamilie geboren.  Schon sein Großvater Maula Bakhsh war am Hofe des damaligen Maharadjas als Musiker tätig und in ganz Indien bekannt.  Auch der Vater von Inayat Khan war Musiker.  Und so ist es nicht verwunderlich, daß Inayat Khan von Kindheit an eine tiefe Zuneigung zur Musik empfand, die seine ganze Jugend und seinen späteren Lebenslauf bestimmt hat.

Hinzu kam dann entscheidend die Suche nach geistigen Werten,  nach der Mystik.  Schließlich fand Inayat Khan einen geistigen Sufi-Lehrer, Abu Hassim Madani, von dem er später sagte:  "Die Zeit unter seiner Führung war die glücklichste meines Lebens. In meinem Lehrer verband sich die starke Kraft der Ekstase und der fortwährende Fluß der Inspiration mit einer Seele geistiger Unabhängigkeit.  Ich habe nie vorher in  einem  Menschen eine  solche Ausgeglichenheit all dessen erfahren,  was  gut und  wünschenswert  ist."

Nach mehrjähriger intensiver geistiger Schulung folgte Inayat Khan der Weisung seines Lehrers, in die Welt zu gehen, „um Ost und West mit der Musik des Herzens zu harmonisieren und die Weisheitslehre des Sufismus zu verbreiten.“  Am 13. September 1910 brach er nach Amerika auf, einem Land, das ihm kulturell fremd war.  Dennoch fand er Menschen, die ihm voller Ehrerbietung zuhörten.  Es folgten Reisen nach Europa und  Russland.   Schließlich  ließ er  sich  für  einige  Jahre  in England nieder, gründete Sufi-Zentren und folgte dann dem  Angebot einer wahrhaft edlen Seele, in deren Haus in Suresnes, einem Vorort von Paris, zu wohnen, was dann nach langer Wanderschaft jedenfalls seiner Familie eine gewisse Sicherheit bot.

Es folgten Jahre unermüdlicher Reisen.  Er hielt Vorträge, schrieb Bücher,  betreute viele Schüler, veranstaltete Sommerschulen.  Im Jahre 1923 erfolgten die Gründung des Internationalen Sufi Movement in Genf und bald danach die offizielle Einsetzung der deutschen Sufi-Bewegung in Berlin.

Der große Wunsch von Inayat Khan, einen Universellen Sufi-Tempel in Suresnes zu errichten, ist bisher noch nicht verwirklicht worden.  Denn 1926 reiste er nach Indien zurück, wo er seinen Körper, geschwächt durch Jahre  intensivster Tätigkeit, am 5. Februar 1927 ablegte. Sein Grab in Neu-Delhi ist inzwischen zu einem Wallfahrtsort geworden, an dem alljährlich Sufis aus aller Welt Feierlichkeiten zu seinem Gedächtnis  abhalten.

An diesem Ort klingen die Worte von Inayat Khan, die er uns hinterlassen hat, ganz besonders noch nach: 

"Zur Stunde, da ich diese Erde verlassen werde, wird kein Stolz ob der Zahl meiner Anhänger mich erfüllen, wohl aber wird der Gedanke, einigen Seelen Seine Botschaft verkündet zu haben, mein Trost sein, und das Gefühl, ihnen damit durchs Leben geholfen zu haben, wird mir Befriedigung sein."